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Positive Psychologie im Coaching

Seit den 90er Jahren erlebt die Positive Psychologie(PP) einen regelrechten Aufschwung, und reicht mittlerweile in Bereiche außerhalb der klassischen Psychologie. So etablierten sich Erkenntnisse aus der PP und die damit verbundenen hervorgerufenen Emotionen fest in unterschiedlichen Coaching- oder Trainingsmethoden sowie in Führungskräftestilen.

Sie haben Interesse an der Geschichte von PP, der Entwicklung sowie der praktischen Integration in Ihren Dienstleistungen? Dann ist dieser Artikel genau das Richtige für Sie. Viel Spaß Beim Lesen.

Was ist Positive Psychologie?

Die Geschichte der Positiven Psychologie reicht bis zu antiken Philosophen zurück. Bereits Aristoteles hat sich vor über 2300 Jahren mit dem Studium des Glücks auseinandergesetzt. Die Positive Psychologie, wie wir sie heute kennen, ist im Vergleich zu anderen Elementen in der Psychologie noch eine sehr junge Disziplin. Die Gründung geht auf die Antrittsrede von Martin Seligman als Präsident der APA (American Psychological Association) im Jahr 1998 zurück. Bis dahin hatte sich die Psychologie vermehrt auf die Diagnose und Heilung von psychischen Krankheiten fokussiert. Dabei wurde jedoch vernachlässigt zu erforschen, wie es Menschen schaffen, ein erfolgreiches und erfülltes Leben zu führen und wie genau das erlernt werden kann.

Abbildung 1 In Anlehnung an Gottfried Epp, https://www.eudaimonic.at/

Ganz klar abgrenzen wollen sich Forscher aus diesem neuen Gegenstandsbereich von der häufig geäußerten Implikation, dass die Positive Psychologie quasi das gute Gegenstück der bisherigen „Negativen“ Psychologie sei. Vielmehr ergibt sich die Bezeichnung daraus, dass die Positive Psychologie den Fokus auf die begünstigenden Eigenschaften und Bedingungen des Wohlbefindens setzt. Dazu gehören beispielweise Charakterstärken, Tugenden, positive Emotionen, Dankbarkeit, Talente und Begabungen. Der Ansatz lautet: „Wie kann ich das Positive verstärken?“, während bisher die Psychologie den Schwerpunkt auf das Thema „Wie kann ich das Negative heilen?“ gesetzt hatte.

Die Positive Psychologie darf jedoch nicht mit reinem positiven Denken verwechselt werden. Auch negative Gefühle wie Wut, Frustration, Schuld oder Bedauern haben Platz. Führende Weiterentwickler der Positiven Psychologie, wie z.B.: Paul Wond (2011), integriert explizit auch negative Aspekte menschlicher Erfahrungen und fordern ein umfassendes Verständnis dafür, wie sich positive menschliche Entwicklung generell fördern lässt.

Eine wesentliche Grundlage der positiven Psychologie verbirgt sich unter dem Akronym PERMA, das von Martin Seligman (2011) entwickelt wurde. Hinter diesem Kürzel verstecken sich die fünf wesentlichen Aspekte, die den Menschen „Aufblühen“ ermöglichen. Werden diese fünf Aspekte im Arbeitsalltag berücksichtigt, können Unternehmen und Mitarbeitende Höchstleistungen erbringen und psychischen Erkrankungen vorbeugen. Weitere Informationen zum PERMA-Modell sowie zu Möglichkeiten für die praktische Umsetzung finden Sie im PDF. (PERMA in Moderationskarten visualisieren)

Positive Emotions

Integration im Unternehmen

Im unternehmerischen Sinne ist das Setzen positiver Emotionen höchst wesentlich, wie Diane Gherson, Vizepräsidentin bei IBM, in einer Aussage klarstellte. Sie bestätigte, dass es einen signifikanten Zusammenhang zwischen dem empfundenen Glück der Angestellten und der Kundenzufriedenheit gibt. Mögliche Handlungen, die positive Emotionen fördern:

  • Bewusst Zeit für Smalltalk geben
  • Humor fördern und wertschätzen
  • Pausengestaltung
  • Für Überraschungen sorgen
  • Positives Feedback

Tipps zur praktischen Umsetzung für TrainerInnen, Coaches und ProzessbegleiterInnen

Eine gute Beziehung zwischen Personen und TrainerInnen/Coaches wird oft als Basis für einen Erfolg in der persönlichen Weiterentwicklung gesehen. Positive Emotionen herbeizuführen ist dadurch nicht nur für Ihre Kunden von Relevanz, sondern auch für Sie als TrainerIn oder Coach. Ähnlich wie die Handlungsempfehlungen im Unternehmen können auch Sie einfach positive Emotionen fördern:

  • Stärkenorientierte Reflexions-und Feedbackprozesse in Ihre Coachings und Trainings einbauen
  • Aufheiternde Methoden
  • Kleine Überraschungen: Vielleicht auch mal auf die klassische Postkarte zurückgreifen und nette Worte in einem Brief formulieren oder ein kleines Geschenk versenden

Engagement & Flow

Integration im Unternehmen

Die zweite Säule des Wohlbefindens – Engagement – umfasst Tätigkeiten, in die wir uns vertiefen können. Diese Aktivitäten sehen für jeden Menschen anders aus. Flow beschreibt ein Gefühl, das viele von uns kennen, aber sich schlecht in Worte fassen lässt. Es ist eine Art „Tätigkeitsrausch“, also ein Zustand völliger mentaler Vertiefung, dem Glücksempfinden folgt. Möglichkeiten das Engagement zu fördern, wäre z.B.: die Anpassung von Tätigkeitsbereichen nach Interessen und Stärken. Hier kann im Coaching angesetzt werden und die Interessen sowie Stärken des Coachees identifiziert werden. Oft ist es gar nicht so klar, was die wirklichen Interessen und Stärken sind. Hier ist es hilfreich, Methoden hinzuzuziehen, die diesen Prozess der Stärkenfindung digital unterstützen. So können Ressourcen beim Coach gespart werden und die Coachingeinheiten effektiver genutzt werden. Beispiele, um Engagement im beruflichen Kotext zu fördern:

  • Individuelle Anpassung von Tätigkeitsbereichen nach Interessen und Stärken
  • Neue Aufgaben nach den Stärken der Teammitglieder aufteilen
  • Bewusstsein schaffen, dass Karriere nicht ausschließlich den Weg in Richtung Führungskraft bedeutet
  • Angebote schaffen, die die Kreativität und den Schaffenssinn ankurbeln
Tipps zur praktischen Umsetzung für TrainerInnen, Coaches und ProzessbegleiterInnen

Gestalten Sie Ihre Coachings und Trainings so, dass die TeilnehmerInnen nicht über- und nicht unterfordert werden. Berücksichtigen Sie die Umstände (Uhrzeit des Coachings, Aktuelle berufliche Situation) sowie die Fähigkeiten des Klienten (Einfachheit der Bedienung bei der Verwendung von digitalen Tools)! Sorgen Sie für Transparenz in Ihren Settings und geben Sie Ihren Kunden einen Überblick welche Etappenziele gemeinsam erreicht werden. Werden Ihre Coachings und Trainings geblockt durchgeführt achten Sie auf eine passende Pausenlegung sowie auch auflockernde Übungen zwischendurch.

Relationships

Integration im Unternehmen

Wir sind soziale Wesen und empfinden typischerweise höheres Wohlbefinden und Glück, wenn wir uns sozial integriert und unterstützt fühlen. Deshalb sind Gemeinschaftsgefühle sowohl in einzelnen Teams und Abteilungen als auch über die gesamte Organisation hinweg wichtig. So können soziale Beziehungen im Job gefördert werden.

  • Abteilungsübergreifende Projekte, die das Kennenlernen von anderen Mitarbeitenden erleichtern
  • Gemeinsame Abteilungsaktivitäten in der Freizeit
  • Offene Kommunikationskultur schaffen
Tipps zur praktischen Umsetzung für TrainerInnen, Coaches und ProzessbegleiterInnen

Gerade in Teamsettings empfiehlt sich der Blick auf die Dinge, die bereits gut laufen sowie der Fokus auf Ressourcen:

Wie wurden bisherige Herausforderungen im Team gemeistert?

Soziale Beziehungen beginnen bei der Förderung der Eigenverantwortung – Fördern Sie bewusst in Trainings und Coachings Reflexionsprozesse in Richtung Eigenverantwortung für das eigene Denken, Handeln und Fühlen.

Meaning & Purpose

Integration im Unternehmen

Ebenso wie Engagement ist auch Sinn individuell verschieden und kann vielfältige Ursachen haben. Wesentlich ist hier, dass die Menschen wissen, wozu ihre Arbeitsleistung gut ist und was sie bewirken können. Das Sinn-Erleben kann auch außerhalb der eigentlichen Arbeitstätigkeit liegen. Finden Menschen beispielsweise einen Sinn darin, Kinder großzuziehen und ihnen einen guten Start zu ermöglichen, so ist es für sie von großer Bedeutung, Arbeit und Familie in Einklang zu bringen. Bieten Unternehmen familienfreundliche Regelungen bezüglich Vaterschaftsurlaub / Wiedereinstieg nach der Karenz usw. an, könnte dies das Sinnempfinden von Mitarbeitenden demnach stärken. Anderen wiederum ist beispielsweise die Hilfe für andere besonders wichtig. Diese können vielleicht hochmotiviert sein, wenn sie die Mentorenschaft für weniger erfahrene Mitarbeitende übernehmen dürfen. Gehen Unternehmen individuell auf die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden ein, kann der Arbeitsplatz zu einer Quelle von Bedeutung und Sinn werden.

Wie kann das Sinnempfinden in Unternehmen gestärkt werden?

  • Vorgesetzte begründen ihre Anweisungen
  • MitarbeiterInnen werden ermuntert, Entscheidungen und Aktivitäten auch zu hinterfragen, wenn sie ihnen als wenig sinnvoll erscheinen
  • MitarbeiterInnen haben die Möglichkeit, ihre Werte und Ideale in der Arbeit zu leben…
Tipps zur praktischen Umsetzung für TrainerInnen, Coaches und ProzessbegleiterInnen

Sorgen Sie für Orientierung: TeilnehmerInnen sollten entlang des gesamten Trainings oder Coachings verstehen, warum welche Methoden eingesetzt werden. Können sich die Kunden nicht zu 100% mit Ihren eingesetzten Techniken identifizieren muss eine Gesprächskultur vorherrschen, sodass Unklarheiten und Bedenken offen besprochen werden können.

Accomplishment

Integration im Unternehmen

Die meisten von uns streben nach Anerkennung und wollen stolz sein auf ihre Leistungen. Zeigen Unternehmen keinerlei Anerkennung für erzielte Erfolge, neue Innovationen oder herausragende Leistungen von Mitarbeitenden, hat das Auswirkungen – negative Auswirkungen. Denn sehen Mitarbeitende keinen Grund, gute Leistungen zu erbringen, weil sie dafür sowieso keine Anerkennung erwarten können, sinken die Leistungsbereitschaft und Motivation und somit schwindet auch der Erfolg von Unternehmen. Was können Unternehmen tun, um Leistung auch sichtbar zu machen?

Regelmäßiger Diskurs durchführen, was in der vergangenen Woche gut gelaufen ist

  • Neben betriebswirtschaftlichen Zielen auch Ziele zur persönlichen Weiterentwicklung definieren
  • Erfolge feiern uvm.
Tipps zur praktischen Umsetzung für TrainerInnen, Coaches und ProzessbegleiterInnen

Reflektieren Sie gemeinsam mit Ihren Klientinnen über vergangene Settings und Aufgaben, die individuell gelöst wurden. Visualisieren Sie Erreichtes und führen Sie Ihren Kunden vor Augen, was ihr konkreter Anteil am Gelingen war und wie die dort eingesetzten Ressourcen für eine aktuelle Herausforderung nützlich sein können.

Positive Psychologie im Coaching

„Positive Psychology Coaching“ (PPC) ist ein wissenschaftlich fundierter Ansatz, um Kunden dabei zu helfen, ihr Wohlbefinden zu steigern, ihre Stärken auszubauen und einzusetzen sowie ihre Leistungen zu verbessern und wichtige Ziele zu erreichen.

Im Mittelpunkt von PPC stehen Erkenntnisse aus der Wissenschaft, um die besten Ansätze zur positiven Veränderung des Coachees zu finden. Die Orientierung von Positiver Psychologie im Coaching legt nahe, dass der Coach den Kunden als Ganzen betrachtet und sich auf Stärken, positive Verhaltensweisen und Ziele konzentriert. Diese wiederum werden als Bausteine und Hebelpunkte für die Entwicklung und Leistungsverbesserung des Coachees genutzt. Die Bewegung der Positiven Psychologie hat die theoretischen und wissenschaftlichen für PPC vereint und ein ganzes Arsenal von Modellen und Interventionen bereitgestellt, die für die Coachingpraxis von unschätzbarem Wert sind. Einen Einblick in die Vielfalt der Einsatzmöglichkeiten gibt eine, 2021 durchgeführte Analyse. Zusammengefasst beschreibt diese, wie der Einsatz von PP entlang des Coachingprozesses aussehen kann, anhand des „Positive Coaching Model“. Die vollständige Analyse finden Sie hier und ein Auszug der Auflistung der Methoden ist in Abbildung  2 ersichtlich:

BeschreibungMethoden und Tools im PPC
Bereitstellung kurzer, evidenzbasierter positiver psychologischer Interventionsstrategien für Kunden, um die Entwicklung positiver Zustände, Eigenschaften und Verhaltensweisen zu unterstützen, indem sie zu bewusstem Üben außerhalb der Coaching-Sitzungen ermutigt werden.– Dankbarkeitsbesuch
– Dankbarkeitstagebuch
– Ein Stärken-Date: Einen Partner auswählen und gemeinsam Stärken erkennen und brainstormen, wie diese eingesetzt werden können.
– Einen, auf Stärken basierten, Stammbaum erstellen
– Vorstellen des idealen zukünftigen Selbst
-….
Einsatz von validierten Instrumenten, um den Klienten bei der systematischen Entdeckung seines eigenen Potenzials, seiner Stärken oder Lösungen für manifestierte Probleme zu unterstützen. Mit den Erkenntnissen wird unter der Aufsicht eines Coaches weitergearbeitet.– Reflektion über frühere Leistungen und Errungenschaften
– Wertschätzende Fragen, um Personen zu ermutigen, sich an vergangene Ereignisse zu erinnern, bei denen sie sich hilfreich fühlten
– Reflektieren, wie Probleme in der Vergangenheit gelöst wurden
– …
Instrumente, die darauf abzielen, den gewünschten positiven Endzustand des Klienten in umsetzbare, erreichbare kurz- und langfristige Ziele in verschiedenen Lebensbereichen zu übersetzen.– Anwendung der CASIO Brainstorming-Strategie
– Verwendung des Lebensrads als Rahmen für das Brainstorming
– Setzen von wertorientierten Zielen in verschiedenen Lebensbereichen
– …
Instrumente, die eingesetzt werden, um Beziehungen zwischen allen Beteiligten im Coaching-Prozess aufzubauen und ein psychologisch sicheres und entwicklungsförderndes Umfeld zu gewährleisten.– ARTS of communication: Zuerst fragen und zuhören, mit Einfühlungsvermögen reagieren, die eigene Perspektive vermitteln, gemeinsam Entscheidungen treffen, um gemeinsame Lösungen zu finden
– auf das konzentrieren, was gut läuft
– …
Abbildung 2 Methoden und Tools im Positive Psychology Coaching
Quelle: Positive Psychological Coaching Tools and Techniques: A Systematic Review and Classification,

Die vollständige Auflistung von einsetzbaren Tools und Methoden im Positive Psychology Coaching finden Sie hier.

Methoden und Tools im „Positive Psychology Coaching“


Dankbarkeitsbesuch: Martin Seligman
Laut der Studie von Martin Seligman, ehemaliger Präsident der American Psychological Association, ist ein Dankbarkeitsbesuch eine bewegende Art und Weise, Ihre tiefe Wertschätzung und Dankbarkeit gegenüber jemandem auszudrücken, der einen großen Unterschied in Ihrem Leben gemacht hat. Der Dankesbrief gibt Ihnen die Möglichkeit, die positiven Gefühle aufzuschreiben, die Sie schon immer mit einer Person teilen wollten. Wenn Sie mit dem Schreiben dieses von Herzen kommenden Briefes fertig sind, überreichen Sie ihn persönlich und lesen Sie ihn laut vor. Wenn Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Dankbarkeitsbrief zu schreiben, zu überbringen und zu lesen, hat dies nach Seligmans Untersuchungen über viele Monate hinweg positive Auswirkungen.

Genießen/Auskosten: Fred Bryant
Das Wahrnehmen und Genießen von erfreulichen Momenten im Leben, kann das Wohlbefinden erheblich steigern. Als Coach können wir unsere Klienten ermutigen, spezifische positive Erfahrungen in ihrem täglichen Leben zu finden und sich bewusst auf diese Erfahrungen zu konzentrieren. Diese Technik kann als eine spezielle Art der Achtsamkeitsübung betrachtet werden und ist eine hervorragende Möglichkeit, vielbeschäftigten Führungskräften zu helfen, Stress zu bewältigen und sich schneller zu erholen.

Feedback und Reflexion:
Ein neuer und vielversprechender Zugang, Positive Psychologie erlebbar zu machen, stellen digitale, stärkenorientierte Reflexions- und Feedbackprozesse dar. Durch das digitale Abbilden dieser Pozesse können mehr Daten gesammelt und besser ausgewertet werden als bei analogen Reflexions- und Feedbackprozessen. Konkrete Use-Cases zu digitalen Feedbackprozessen im Coaching sowie in Team-und Führungskräfteentwicklungen finden Sie hier.

Weitere Methoden aus der Positiven Psychologie, die KlientInnen außerhalb des Coaching-Settings selbstständig durchführen können, sind z.B.:

  • Bekannte Stärken bewusst in Situationen einsetzen, in denen der Coachee bisher nicht Gebrauch gemacht hat
  • Führen eines Erfolgstagebuches bzw. Dankbarkeitstagebuch
  • Bewusst „gute Taten“ vollbringen: Diese lösen beim Empfänger aber auch vor Allem beim Geber Positive Emotionen aus
  • Stärkenorientiertes 360°-Feedback
  • Stärkenorientierte Reflexion

TalentCoach:
Als Webapplikation liefert TalentCoach lebendige Methoden entlang des Coaching-Prozesses. Im Fokus stehen stärkenorientierte Reflexions- und Feedbackprozesse, die der Coachee selbstständig außerhalb des Coachingsettings durchführt. Coaches können sich so im Setting selbst auf andere Interventionen zurückgreifen, mit dem Wissen, dass sich der Coachee selbstständig mit seinen eigenen Stärken, Werten und Fähigkeiten beschäftigt. In nachführenden Settings werden die Ergebnisse – sie sich mit jeder Reflexion und jedem Feedback weiterentwickeln – im Coaching herangezogen und weiterführende Schritte und Lösungen mit dem Coachee erarbeitet. Einen Einblick in die Integration von TalentCoach finden Sie hier:

Weitere Informationen rund um das Thema Positive Psychologie erhalten Sie in einem PDF. Zusätzlich haben Sie Zugang zu einem Webinar von Bettina Hantmann-Willmes und Markus Pollhamer zum Thema „Positive Psychologie erlebbar machen“

Nach Bestätigung der E-Mail-Adresse erhalten Sie das Webinar “Positive Psychologie erlebbar machen” sowie ein PDF über Positive Psychologie.

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Quellen: ▽


Bauer, J. (2011). Schmerzgrenze: Vom Ursprung alltäglicher und globaler Gewalt. Karl Blessing Verlag: München.


Cameron, K., & McNaughtan, J. (2014). Positive organizational change. The Journal of Applied Behavioral Science, 50(4), 445–462. http://jab.sagepub.com/content/50/4/445.full.pdf+html. Zugegriffen: 13. Feb. 2021.


Ebner, M. (2020): Positive Leadership. Leading successfully with PERMA-Lead: the five keys to high-performance. Wien: facultas.


Fredrickson, B. L. (2011). Die Macht der guten Gefühle: wie eine positive Haltung ihr Leben dauerhaft verändert. Frankfurt: Campus-Verlag.


Hütter, F. / Lang, S. (2020): Neurodidaktik für Trainer. 3. Aufl. Bonn: ManagerSeminare Verlag.


Lermer, E. (2019): Positive Psychologie. UTP. München: Ernst Reinhard.


Richter, S et. al (2021): Positive Psychological Coaching Tools and Techniques: A Systematic Review and Classification


Seligman, M. (2014). Flourish – wie Menschen aufblühen: die positive Psychologie des gelingenden Lebens (2. Aufl). München: Kösel.


Wong, P. T. P. (2011). Positive psychology 2.0: Towards a balanced interactive model of the good life. Canadian Psychology/Psychologie canadienne, 52 (2), 69–81.